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Entstehung der KG UHU

Entstehung der KG UHU

Nach dem Krieg bestand der kleine Rat aus 14 Mitgliedern:

Biergans, Blank, Eil, Franzen, Häck, Hölzgen, Kreuz, Lenzen Hans, Lenzen Willi, Rohner, Rütten Anton, Schweickhardt, Wasser, Zinn.

Um der Gesellschaft wieder eine feste Grundlage zu geben, wurden am 28. Sept. 1946 alte Senatoren und Freunde der Gesellschaft zu einer geselligen Zusammenkunft in das Ballhaus Lenzen (Uehleness) eingeladen. Dabei wurden die ersten öffentlichen Termine nach dem Krieg festgelegt. Dies waren:

Feier des 11. Im 11. : 17. November 1946

1. Sitzung : 17. Januar 1947

2. Sitzung : 31. Januar 1947

3. Sitzung : 14. Februar 1947

Diese Veranstaltungen wurden im Heidehof abgehalten, da der Saal im Ballhaus Lenzen Während des Krieges vollständig niedergebrannt war.

Wegen des großen Erfolges wurden kurzfristig noch eine Sitzung am 7. Februar 1947 und ein Kostümball am 12. Februar eingeschoben. Präsident war Theo Häck.

Am 17. Januar 1947 wurde der "Festausschuss des Kölner Karnevals" wieder neu ins Leben gerufen; gleichzeitig wurde die KG UHU als Mitglied aufgenommen !

Jahreshauptversammlung am 22. März 1947

1. Vorsitzender : Heinrich Kreuz

Kassierer : Fritz Hölzgen

Literat : Fritz Eil

Beisitzer : Wilhelm Lenzen

Senatspräsident : Max Schweickhardt

Kassenprüfer : Anton Rütten und Hans Wasser

Der kleine Rat wurde durch Josef Rütten und August Schmitz ergänzt.

Laut Entscheidung der Militär-Regierung mußte Theo Häck seine Tätigkeit als Präsident niederlegen. Deshalb wurde die Feier des 11. Im 11. am 14. November 1947 von Heinrich Kreuz geleitet. Kurz danach wurde Theo Häck entnazifiziert und konnte die folgenden Sitzungen in der Session 1948 wieder als Präsident leiten. Er wurde am 6. Januar 1948 von Heinrich Kreuz wieder in sein Amt eingeführt.

Inzwischen waren die Herren Gerd Biermann, Ernst Dolhausen und Heinz Odenthal

in den kleinen Rat aufgenommen worden.

Jahreshauptversammlung am 13. März 1948

Theo Häck wurde als Präsident in den Vorstand gewählt, die anderen Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt.

Zur Vorbereitung für das Jubiläumsjahr 1949 wurde ein Ausschuß gebildet. Die Herren Anton Rütten, Willi Lenzen, Hans Lenzen und Gerd Biermann wurden dazu gewählt.

Ernst Dolhausen wurde mit der Bildung einer Tanzgruppe beauftragt.

Jahreshauptversammlung am 14. Mai 1949

Der gesamte Vorstand einschließlich der beiden Kassenprüfer wurde unverändert wiedergewählt.

Der Beitrag für inaktive Mitglieder wurde auf monatlich 1 DM festgelegt, weiterhin wurde beschlossen, jedem Mitglied des Tanzkorps sowie Herold, Vereinsdiener, Fahnenträger und Page je DM 10,- zur Verfügung zu stellen.

Aus dem Jahresbericht ist folgendes bemerkenswert:

Von den Gründern der Gesellschaft sind im kleinen Rat noch Anton Rütten, Hans Lenzen und Willi Lenzen vertreten.

Senatspräsident Max Schweickardt legte während der Session sein Amt nieder und trat gleichzeitig freiwillig aus der Gesellschaft aus. Matthias Dick wurde in den Vorstand des Senats bestimmt, die Herren Walter Haller, Heinrich Peterseim und Josef Esser wurden zu Senatoren ernannt.

Ehrensenator Willibald Quanz schenkte seinen bekannten Schlager "Bums valdera" zum Jubiläum der Gesellschaft.

Die von Ernst Dolhausen gegründete Tanzgruppe trat unter dem Namen "Schalksnarren" mit großem Erfolg auf. Die Gruppe besteht aus 10 Personen, an der Spitze Ernst Dolhausen als "Tanzmeister" und seine Tochter Doris als "Tanzmariechen". Die Musik wurde von Senator Josef Schoenenberg geschrieben, der Tanz wurde durch Frau Schallenberg aus Köln-Mülheim einstudiert.

Die Jubiläumssitzung wurde vom NWDR aufgenommen und Rosenmontag übertragen.

Jahreshauptversammlung am 6. Mai 1950

Der Vorschlag von Hans Wasser, daß der Präsident der Gesellschaft gleichzeitig auch 1. Vorsitzender sein sollte, wurde in einer geheimen Abstimmung mit 14:1 Stimmen angenommen. Nach den Neuwahlen des Vorstands hatte dieser folgendes Aussehen:

Präsident und 1. Vorsitzender : Theo Häck

Vizepräsident u. 2.Vorsitzender : Heinrich Kreuz

1. Kassierer : Fritz Hölzgen

2. Kassierer : Matthias Dick

Schriftführer : Fritz Eil

In den erweiterten Vorstand wurden Peter Bröhl als Senatspräsident und Ernst Dolhausen als Leiter der Tanzgruppe gewählt. Als Kassenprüfer wurden Hans Wasser und Heinz Odenthal bestimmt.

Der Jahresbericht zeigt eine Menge von Aktivitäten der Gesellschaft auf. So wurde im August 1949 ein Kirmesball veranstaltet, im September fuhr die Gesellschaft mit dem Männergesangverein "Liederkranz" nach Ahrweiler, im November fand die traditionelle Feier des 11. Im 11. Statt. Während der Session 1950 wurden 4 Sitzungen mit Damen, ein Kinderkostümfest, ein Weiberfastnachtsball, ein UHU-Ball und ein Rosenmontagsball veranstaltet !

Das Tanzkorps studierte unter der Leitung von Frau Schallenberg einen 2. Tanz zu der Musik von Josef Schoenenberg ein.

Bei der Monatsversammlung im Dezember 1949 wurde Josef Rütten zum neuen Protokollanten ernannt, nachdem Josef Blank mit Schreiben vom 9. Dez. 1949 dieses Amt niedergelegt hatte.

Jahreshauptversammlung am 17. Juli 1951

Von dieser Jahreshauptversammlung liegt kein Protokoll vor, aus dem Jahresbericht ist folgendes erwähnenswert:

Während der Session 1950/51 wurden wiederum 9 Veranstaltungen abgehalten, die im Gegensatz zum Vorjahr ausschließlich im Heidehof stattfanden (im Vorjahr wurde teilweise auch das Gesellenhaus als Veranstaltungsort gewählt). Dazu kam noch ein Herrenabend mit "Hämchen-Essen" und eine Rheinfahrt nach Niederbreisig.

In der Versammlung am 9. Januar 1951 wurde beschlossen, den Rosenmontagszug offiziell mitzumachen. Das Festkomitee stellte den Festwagen "Wer wird denn weinen, wenn wir auseinander gehen" zur Verfügung.

Am 7. August 1951 fand eine außerordentliche Generalversammlung statt. Hierbei wurde die vorgelegte Satzung einstimmig angenommen und beschlossen, den Verein unter dem Namen "Karnevalsgesellschaft UHU, Köln-Dellbrück" in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Zum geschäftsführenden Vorstand wurden der 1.Vorsitzende Theo Häck, der Schriftführer Heinrich Kreuz und der Kassierer Fritz Hölzgen gewählt. In den weiteren Vorstand wählte man Senatspräsident Hermann Geissler, Literat Fritz Eil sowie die Herren Matthias Dick und Gerhard Biermann.

Fortsetzung folgt...