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Die Zukunft der Sportanlage beschäftigt Universität, Fortuna und Verwaltung..

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Ein Feuer am Boden war ausgebrochen, die Feuerwehr war mit einem Löschzug vor Ort..

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Selbst in den begehrtesten Vierteln müssen immer mehr Geschäfte aufgeben..

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Geschichte

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"Unser Dellbrück"

Im Flug - von der Urzeit bis Heute - !

Wir dürfen auf unser Dellbrück stolz sein, hat doch schon die Vorgeschichtswissenschaft durch Ausgrabungen von Steinfunden bewiesen, daß wir hier auf kulturhistorischem Boden wohnen und unsere Vorfahren schon vor mehr als 8000 Jahren hier gelebt haben und ansässig waren.

Im Schatten des Mauspfades, wo wir heute wieder unsere Toten beerdigen, ist das weitaus größte Grabhügelfeld gefunden worden und zwar in der Iddelsfelder Hardt. Diese Grabhügelfelder zählen zur niederrheinischen frühen Eisenzeit. Die Siedlungen der Menschen aus der Eisenzeit waren entlang dem Mauspfad angeordnet von Siegburg bis zum Niederrhein.

Diese Kultur umfaßt die Zeitspanne von 2000 - 800 v.Chr. und wird Hallstattzeit genannt.

Im Laufe der Zeit sind viele Gräber zerstört oder Raubgrabungen zum Opfer gefallen, vielleicht deswegen, weil die Sage im Volk umging, daß hier im Gebiet der Thurner Heide ein heidnischer Fürst in einem silbernen Sarge beerdigt sei, und man hoffte, durch den Fund dieses Sarges ein reicher Mann zu werden.

Erst Carl Rademacher erreichte im Jahre 1924 bei höchster Behörde, daß das wilde Graben gesetzlich verboten wurde. Die Funde mußten dem prähistorischen Museum übergeben werden. Auf diese Weise wurde mancher Fund noch gerettet und durch wissenschaftliche Zeichnungen konnte deren Lage fixiert werden. Nach Carl Rademacher ist eine Straße in der Nähe des Ostfriedhofes benannt. Sie verbindet die Mielenforsterstraße mit dem Bensberger Marktweg.

Durch die Neuanlage und Erweiterung des Ostfriedhofes, sowie durch die Bebauung des sogenannten Prominentenhügels (südlich des Bensberger Marktweges, östlich des Mauspfades) dürften weitere Gräber zerstört worden sein.

Dem Heimat-Verein Köln-Dellbrück ist es zu verdanken, daß er zusammen mit dem Römisch-Germanischen Museum die Initiative ergriff und eine Grabhügelkette am Pilzweg im nördlichen Dellbrück vor der Zerstörung retten konnte, indem auf Antrag, durch das Grünflächenamt der Stadt Köln, diese Grabhügel in eine kleine gärtnerische Anlage einbezogen wurden. Diese Anlage steht unter Boden - Denkmalschutz und dürfte für die Zukunft gesichert sein.

Leider hat man bis heute noch keine Siedlungen sondern nur die Gräberfelder der damaligen Bewohner gefunden, so daß wir nicht wissen, wie die Häuser der frühen Eisenzeit ausgesehen haben und ob es vielleicht Germanen waren die hier lebten.

Erst seit die Franken (die Freien), vom Niederrhein kommend, das Gebiet zwischen Wupper und Sieg besetzten, haben wir Siedlungsnachweise im rechtsrheinischen Köln, oder besser gesagt, in der rechtsrheinischen Kölner Bucht. Es gibt heute noch viele Zeugnisse und Beweise ihrer Tätigkeit. An ihre Rodungen, die vor das Jahr 900 zu datieren sind, erinnern Namen wie Paffrath, Refrath, Rösrath und Herkenrath sowie der Frankenforst. Die Wortbildung "altfränkisch" hat sich bis heute im Volksmund gehalten.

Eine für die damalige Zeit besonders wertvolle Tat, die zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Gebietes beigetragen hat, dürfte die Anlage des Bachlaufes für den Strunderbach gewesen sein. Die wasserkundigen Franken leiteten die Wässer der Strunde von Schlodderdich bis nach Mülheim in den Rhein. Dieser sogenannte untere Bachlauf hat bis zur Jahrhundertwende 17 Mühlen angetrieben.

Wieder zurück zum Mauspfad.

Die Schutz- und Fliehburg bei Merheim schien auch aus der Zeit der Franken zu stammen, aber eine Grabung des Römisch-Germanischen Museums zeigte, daß sie wohl doch erst in die Zeit des Spätmittelalters zu datieren ist. Die Grabung brachte aber auch zu Tage, daß auf dem Areal ein eiszeitliches Dorf gestanden hat. Zum Schutze der Kaufleute, die mit Waren vom Süden bis zum Niederrhein handelten, waren in fränkischer Zeit Soldtürme errichtet worden. Ein solcher dürfte auch der Turm am Thurner Hof gewesen sein.

Während das römische Köln schon früh zu einem Bollwerk des christlichen Glaubens wurde, war das rechtsrheinische Gebiet noch von "Heiden" bewohnt. An der Stelle des heutigen Heiligenhäuschens bei Mielenforst dürfte früher eine Opfer- und Thingstätte (Gerichtsstände) der Germanen gewesen sein, denn diese waren meist in der Nähe der Gräberfelder angelegt.

Nach dem Jahr 700 setzte sich der christliche Glaube auch bei uns durch. Suitbert, der Apostel des Bergischen Landes, missionierte von der Insel Kaiserswerth aus, wo er ein Kloster erbauen ließ, das Bergische Land. Suitbert selbst, Sohn eines englischen Grafen, lebte nach dem Vorbild des "Apostels der Deutschen", des Bonifatius. Die Suitbertstraße in Holweide, also wiederum in der Nähe des Mauspfades, erinnert noch heute an sein großes Werk.

Karl der Große war nicht nur ein Kämpfer und Streiter, er führte auch eine neue Verwaltung seines Landes ein, indem er die germanische Verwaltung abschaffte. Die Gaue wurden genau begrenzt und in kleinere Bezirke aufgeteilt. Diese Bezirke nannte man Hon- oder Hondschaften (Hundertschaften). Ein Straßenname in Holweide erinnert noch heute daran, die "Honschaftsstraße".

Im Jahre 1001 schenkte Kaiser Otto dem Erzbischof Heribert zu Köln den Deutzgau. Im Jahre 1100 wurden mit diesem Land die Grafen von Berg belehnt, nachdem der Erzbischof Anno zu Köln mit dem Pfalzgrafen Heinrich in Streit geraten war. Von nun an hieß unsere Landschaft Grafschaft Berg. Adolf von Berg führte nun die Gerichtsbarkeit von der Ruhr bis zur Sieg.

Der volkstümlichste Bergische Graf dürfte "Jan Wellem" gewesen sein, der unter anderem auch das barocke Bensberger Schloß erbauen ließ. Ansonsten war auch er, wie seine Vorgänger, ein Verschwender auf Kosten seiner Untertanen.

Bei ihren Jagdgelagen kannten die Fürsten keine Rücksicht. Die Felder der Bauern wurden durch Pferde, Hunde und Jäger verwüstet, das Wild aber mußte geschont werden. Wenn ein Bauer das Wild von seinem Acker verjagte oder gar tötete, wurde er vor Gericht gestellt und hatte mit hohen Strafen zu rechnen.

Kein Wunder, daß man im Jahre 1806 den einrückenden Franzosen zujubelte in der Hoffnung, wieder freie Bauern zu werden. Aber bald erkannte man, daß sich diese Hoffnung nicht erfüllte.

Am 16. November 1808 wurde das Großherzogtum Berg in vier Departements aufgeteilt wobei wir zum Rheindepartement gehörten. Diese wurden wieder in vier Bezirke aufgeteilt und diese Bezirke wiederum in Kantone. Dies Kantone setzten sich aus mehreren Mairien, d. h. Bürgermeistereien, zusammen.

Wir gehörten nun zum Kanton Mülheim und zur Bürgermeisterei Merheim, hier erstmalig als geschlossene Einheit benannt.

Am 15. November 1813 wurde das Ende der Fremdherrschaft bekanntgegeben und das Großherzogtum dem Rheinbundfürsten als Generalgouvernement unterstellt. Am 3. Dezember 1813 gab der Generalgouverneur Gruner, nach dem heute noch eine Straße in Holweide benannt ist, bekannt, daß die französischen Bezeichnungen wieder in deutsche Namen umbenannt wurden. So wurde aus einem Departement wieder ein Regierungsbezirk mit einem Regierungspräsidenten an der Spitze.

Am 15. April 1815 wurde die Einverleibung des Großherzogtums Berg durch Besitznahmepatent unter König Friedrich Wilhelm III. zu Preußen bekanntgegeben. Die bestehende Gemeindeordnung wurde beibehalten. Erst im Jahre 1845 erließ der Provinziallandtag eine neue Gemeindeordnung. Im Jahre 1914 wurde dann die Bürgermeisterei Merheim nach Köln eingemeindet.

Wenden wir uns nun den wirtschaftlichen Verhältnissen zur Zeit unserer Vorfahren zu.

Die Einwohner des Landes lebten zunächst fast alle von der Land- und Waldwirtschaft. Erst als die Franken den Lauf des Strunderbaches reguliert hatten und am gesamten Bachlauf etwa 40 Mühlen in Betrieb waren, blühte das handwerkliche Gewerbe in unserer engsten Heimat auf. Die Mühlen waren meist in Besitz des Kölner Handels und Gewerbes. Die Fellgerber von der Weißbüttengasse und vom Rothgerberbach sowie die Tuchhändler vom Blaubach ließen ihre Ware bei den hiesigen Mühlen verarbeiten. Außerdem waren Getreide-, Öl-, und, als das Pulver erfunden war, auch Pulvermühlen für den Bedarf der Wirtschaft vorhanden.

Zu einem weiteren wirtschaftlichen Aufschwung und kulturellen Fortschritt dürften die Mönche des Johanniterordens in der Komturei Herrenstrunden beigetragen haben. Adolf von Berg schenkte ihnen die erste Komturei bei Burg. Um 1290 wurde erstmalig die Komturei in Strunden erwähnt, an der Quelle des Strunderbaches gelegen.

1328 wird aus der Komturei Strunden eine Ballei. Dieser unterstanden alle Komtureien in dem heutigen Gebiet von Nordrhein-Westfalen. Aus dem stillen Dorf an der Strunderbachquelle wurde nun Herrenstrunden, denn hier wohnten die Herren. Jene Herren sind es wohl gewesen, die hier Großartiges für unsere Kultur geleistet haben. Ihre Besitztümer wurden meisterhaft bewirtschaftet und verwaltet. Im Laufe der Zeit gehörten ihnen verschiedene Mühlen am Ober- und Unterbachlauf, so in unserem Bereich die Hardtmühle, ebenfalls die dazugehörigen Wiesen und Wälder.

Kommen wir nun zu unseren Herrenhöfen.

Zunächst Haus Thurn: Es dürfte der älteste Herrenhof, gelegen am Mauspfad und am Strunderbach sein. Es wurde erstmalig im 9. Jahrhundert in Verbindung mit dem königlichen Geschlecht derer von Turren benannt.

Der nächstälteste oder gleichalte fränkische Hof dürfte Haus Herl sein. Schon zur Zeit Ludwigs des Deutschen (843 - 876) zählte Herl zu den königlichen Höfen. Im Pfarrarchiv der Merheimer Kirche wird Herl erstmalig 1025 erwähnt.

Ferner ist zu nennen das Gut Iddelsfeld, der Wohnsitz des Bachgrafen, erstmalig 1196 genannt.

Schließlich Haus Mielenforst, ebenfalls 1196 genannt, als Wohnsitz des Konrad de Milenforst. Im Jahre 1217 wird Johann und 1273 Engelbert von Mielenforst als Truchseß des Grafen von Berg erwähnt. Das barocke Schloß, 1710 errichtet, wurde zu Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts niedergelegt und im Neorenaissancestil neu errichtet. Bauherr war der Industrielle Paul Andreae.

Zum Schutze gegen feindliche Übergriffe umgab man die Herrenhöfe mit Wassergräben.

Weil der Bach des öfteren Hochwasser führte, dann aber auch die Bachanlieger und Bachbeerbten sehr oft wegen des abgeleiteten Wassers in Streit gerieten, führten die Landesherren in engster Zusammenarbeit mit den Johannitern eine Bachordnung ein. Die erste Bachordnung stammt aus dem Jahre 1218. Sie beruft sich auf eine frühere. Die Bachordnung von 1823 ist heute noch vorhanden.

Jeder Bachanlieger hatte für die Sauberkeit seiner Ufer zu sorgen, auch die Wasserverteilung wurde nach der Bachordnung geregelt. Der untere Bachlauf unterstand dem Bachgrafen, der seinen Wohnsitz abwechselnd auf Haus Thurn und auf Iddelsfeld hatte. Er war beamteter Untertan des Grafen von Berg. Ihm unterstanden 17 Bachgeschworene, welche alle angesehene Mühlen- und Wiesenbesitzer waren. Einmal im Jahr tagte das Bachgericht, abwechselnd auf Haus Thurn, Iddelsfeld und Herl. Für die Anlieger, welche sich etwas zu Schulden kommen ließen, wurden harte Strafen ausgesprochen. Wechselte der Bachgraf, mußte der Nachfolger mit den Bachgeschworenen von der ersten Mühle bis zur Mündung an den Rhein reiten, damit alle den Zustand des Baches in Augenschein nehmen konnten und gleichzeitig vom Vater Rhein symbolisch das Recht zu erkaufen, das Strunderbachwasser, das vor der Bachregulierung im "Thurner Bruch" versickerte, in den Rhein einleiten zu dürfen.

Als während der Inflation Notgeld gedruckt wurde, brachte die Dellbrücker Volksbank einen Geldschein heraus, auf dem der Ritt des Bachgrafen dargestellt war. Der Schein trug den Vers: " Der Bachgraf reitet den Bach entlang, ihm folgten die Erben mit Sang und Klang. Er will von neuem sein Recht erkaufen, die Strunde in den Rhein zu traufen."

Das Hochwasser, die Bewässerung der Wiesen im Dellbrücker Raum und das Reinigen des Strunderbaches waren der Grund dafür, daß man kurz unterhalb der Gierather Mühle einen Umbach anlegte, welcher gleich hinter der Gräfenmühle wieder in die "Strunde" geleitet wurde.

Viele Mühlen des Oberbaches waren Papiermühlen, von denen einige Weltruf erlangten. Hier ist insbesondere die Gohrsmühle der Firma Zanders zu nennen. Noch heute ist die Firma Zanders ein bedeutendes internationales Unternehmen, das weltweit agiert und mittlerweile über 2000 Beschäftigte zählt. Die Gierather Mühle arbeitete im Auftrag des Kölner Wollamtes.

Die Strundener Mühle war vorübergehend im Besitz der Johanniter und hat oft ihren Zweck wechseln müssen, unter anderem war sie auch eine Schwertmühle. Als die Zunft der Schwertfeger und Harnischmacher in ganz Deutschland berühmt war, ließen diese hier ihre Waffen bearbeiten und polieren.

Der Dellbrücker Architekt Sommer baute später die Ruine der Strundener Mühle in vorbildlicher Weise wieder auf und nutzte sie als Wohn- und Arbeitsraum.

Die Hardtmühle, seit 1875 im Besitz der Familie Paffrath, stellt seit vielen Jahren medizinischen Gips her.

Die Thurner Mühle, von jeher zum Hause Thurn gehörend, arbeitet heute als Holzmühle jedoch nicht mehr im alten Mühlgebäude. Sie ist seit Jahren im Besitz der Familie Menrath.

Die Fellmühle, in der, wie der Name sagt, Felle gegerbt wurden, mußte nach der Erweiterung des Fabrikgeländes der Firma Radium abgebrochen werden. Durch die neuerliche Bebauung des ehemaligen Radiumgeländes war es den Herren Leidich, Höntgesberg und unserem Beirat Michels möglich, die Fundamente der Mühle zu vermessen und viele "Schätze" zu heben. Ein Großteil der Funde ist "0p de Lööf" ausgestellt.

Die Gräfenmühle stand ebenfalls auf dem Gelände der Firma Radium. Sie hatte als herzogliche Cameralmühle für ihre Umgebung den Mahlzwang und wurde später innerhalb der Firma Radium als Bürogebäude genutzt. Als im Sommer 1978 die Firma Radium für immer ihre Tore schloß, fiel auch sie dem Abriß zum Opfer.

Nach jahrelangen Bemühungen des Heimat-Vereins Kön-Dellbrück wurde die Iddelsfelder Mühle nicht wie beabsichtigt abgerissen, sondern 1978/79 fachgerecht mit viel Liebe und Sorgfalt restauriert und mit einem neuen Mühlrad versehen. Sie wurde von der Familie Wasser als Wohnraum genutzt.

Darüber hinaus standen Mühlen in Schweinheim, Wichheim, Haus Herl, Buchheim und Mülheim.

Die Besiedlung unseres Ortes baute sich auf vier kleineren Ortsteilen auf. Der älteste dürfte Thurn gewesen sein. Der zweite, Strunden, heute noch als langgestrecktes Straßendorf erkennbar, wird wohl mit dem aufkommenden Mühlengewerbe seine Gründung erlebt haben. Der dritte, die "Alte Dellbrück", befand sich an der Einmündung der heutigen Von-Quadt-Straße in die heutige Bergisch Gladbacher Straße. Der vierte, Hagedorn, lag nahe der Grenze des heutigen Dellbrück / Holweide. Die beiden letztgenannten Ortsteile werden wohl erst an Bedeutung gewonnen haben, nachdem durch den Freiherrn von Fürstenberg zu Stammheim im Jahre 1842 die Bergisch Gladbacher Straße ausgebaut wurde.

Nun zur kulturellen und kirchlichen Entwicklung.

Ein Schule, die Thurner Schule, wurde erstmals 1796 erwähnt. Der erste Lehrer war Matthias Jelinek, ein böhmischer Soldat, der bei den Truppendurchzügen in der damaligen Zeit hier seßhaft wurde. Er wurde 1794 an die Schule in Thurn berufen. Das Schulhaus stand in der heutigen Dellbrücker Hauptstraße, etwa Nr. 30, und wurde bis 1839 als Schule genutzt. Bis 1870/71 wurde im heutigen Wohnhaus Nr. 22 und von da ab in der sogenannten "Alten Schule" im Anbau der Unterricht abgehalten. Im Jahre 1901 wurde die Schule "Urnenstraße" und 1906 die evangelische Schule an der Bergisch Gladbacher Straße gebaut. 1910 erhielten die Katholiken ein modernes Schulgebäude in der Thurnerstraße.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde die evangelische Schule in das Schulgebäude Dellbrücker Hauptstraße 22 verlegt, welches 1954/55 durch einen großzügigen Anbau mit einer Aula zu einem modernen Schulgebäude umgestaltet wurde. Heute ist hier die Gemeinschaftsgrundschule untergebracht. Im März 1970 wurde das Schulwesen im Dellbrücker Raum bereichert, indem man in der Haupt -und Realschule, gelegen am Dellbrücker Mauspfad, den Schulbetrieb in einem großen, modernen Schulgebäude aufnehmen konnte.

Die Mutterpfarre für unseren Heimatort war St.Gereon in Merheim. An der Südseite der Kirche hat das Römisch-Germanische Museum, auf Antrag des Heimat-Vereins Köln-Dellbrück, eine größere Ausgrabung vorgenommen und festgestellt, daß hier bereits im 11. Jahrhundert eine kleine einschiffige Kirche mit einem sehr massiven Turm gestanden hat, der wohl in Zeiten der Gefahren für die umwohnende Bevölkerung auch als Fluchtburg diente. Als die Gemeinde größer wurde, baute man an dieser Kirche zwei Seitenschiffe an. In dieser Form blieb sie bis 1821 in Benutzung. Dann wurde die heute noch bestehende St. Gereonskirche gebaut und 1821 eingeweiht. In den Fundamenten der alten Kirche fand man übrigens Bruchstücke fränkischer Grabsteine, die den Schluß zulassen, daß es in der Nähe einen fränkischen Friedhof des 7. und 8. Jahrhunderts n. Chr. gegeben haben muß. Den Weg zur Gereonskirche gingen die Gläubigen der heutigen Orte Holweide und Dellbrück des Sonntagmorgens zum Gottesdienst zu Fuß, und, besonders die Kinder und Jugendlichen, des nachmittags ein zweites Mal zur "Christenlehre".

Mit dem Anwachsen der Bevölkerung in den hiesigen Ortschaften wurde der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus laut. 1878 konnte zur Freude aller Anwohner der Grundstein für die Thurner Kapelle gelegt werden. Um diesen Bau hat sich besonders Kaplan Bongartz aus Merheim verdient gemacht. Am 30. April 1879 feierte man ihre Einweihung. Bereits im Jahre 1898 wurde diese Kapelle unter Pfarrer Dr. Hillmann zur selbständigen Pfarre erhoben.

Das Anwachsen der Gemeinde Thurn und der umliegenden Siedlungen hielt weiter an, so daß die Kapelle 1903/04 zu einer Kirche, der St. Josefskirche, erweitert wurde. Ein letzter Erweiterungsbau erfolgte im Jahre 1953.

Mit einem katholischen Gotteshaus kam man auf Grund der permanent anwachsenden Gemeinde auf Dauer nicht aus, also erfolgte am 18. Dezember 1938 die Grundsteinlegung unserer zweiten katholischen Kirche am Ort, der St. Norbert Kirche. Ihre Einweihung wurde am Ostermontag, den 25. März 1940 gefeiert.

Um die Jahrhundertwende war auch die Zahl der evangelischen Christen so stark gestiegen, daß man für sie ein eigenes Gotteshaus erbauen ließ, nachdem Paul von Andreae ein Grundstück für Kirche und Pfarrhaus zur Verfügung gestellt hatte und zusätzlich namhafte Geldspenden eingegangen waren. Die Grundsteinlegung der Christuskirche erfolgte am 24. April 1904 und die Einweihung ein Jahr später, am 18. Juni 1905.

So wie im Laufe der Jahrzehnte die katholischen Christen im Raume Dellbrücks zunahmen, so erfuhren, bedingt durch die permanent anwachsende Bevölkerungszahl, die evangelischen Christen ebenfalls einen starken Zuwachs. Somit konnte endlich die Grundsteinlegung zu einer zweiten evangelischen Kirche, der Paulus Kirche, gelegen an der Thurnerstraße, am 12. 09. 1964 und ihre Einweihung 1965 erfolgen.

Paul von Andreae war es auch, der den Alten und Bedürftigen der Gemeinde Dellbrück im Jahre 1895 ein Pflegehaus erbauen ließ, in dem viel Armut gelindert wurde. 1901/02 folgte ein zweiter Bauabschnitt. Neben den Pflegebedürftigen betreuten die Vinzentinerinnen, die das Haus führten, eine Kinderverwahr- und Handarbeitsschule. Im 2. Weltkrieg erfuhr dieses Haus eine Umwandlung ins Städt. Krankenhaus Dellbrück, wurde schließlich 1972 abgebrochen, durch einen modernen Neubau ersetzt und wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt. Es ist heute ein modernes Seniorenheim, mitten im Herzen Dellbrücks an der Dellbrücker Hauptstraße gelegen.

Vor dem Seniorenheim, an der Ecke Dellbrücker Hauptstraße/Im Riephagen finden wir ein Kreuz mit der Inschrift :"1762 am 2. September, wurde von böser Hand erschossen, der Junggeselle Jakobus Lüttgen". Dies geschah, wie die mündliche Überlieferung berichtet, weil er durchziehenden Franzosen den falschen Weg gewiesen hatte.

Nun noch einen Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 130 Jahre.

Eine große Rolle spielte hier neben dem Mühlengewerbe die Land- und Waldwirtschaft. Da der Ackerboden ziemlich dürftig war, erhielt die Waldwirtschaft eine besondere Bedeutung. Was nicht den Herren als Jagdgebiet vorbehalten war, stand den Nutzungsberechtigten zur Verfügung, die sich in Genossenschaften zusammentaten, um lebensfähig zu bleiben. Durch weitläufige Teilungen unter den Erbberechtigten wurde jedoch das Hab und Gut immer kleiner. Die Bauernsöhne gingen zur nahen Industrie, die sich in Mülheim, Deutz, Kalk und im nahen Bergischen anbot.

Ein wirtschaftlicher Aufschwung trat jedoch gegen Ende des vorigen Jahrhunderts durch Bahn und Post ein.

Am 15. Dezember 1868 eröffnete die Eisenbahn ihren Fahrbetrieb zwischen Mülheim und Bergisch Gladbach. Im Jahre 1870 erhielt Dellbrück einen eigenen Bahnhof. Der erste Bahnhofsvorsteher war Herr Friedrich Wilhelm Oertmann.

Dieser Bahnhof fiel in den 70er Jahren dem Abriß zum Opfer. An gleicher Stelle steht heute ein moderner S-Bahnhof mit Park & Ride - Plätzen sowie Busanbindung.

Am 01.07.1881 wurde sodann in der "Ahl Dellbrück" für die umliegenden Ortschaften eine Kaiserliche Postagentur eingerichtet. Postagent war der Gastwirt "Zur Alten Post" Heinrich Odenthal. Die Gaststätte lag und liegt heute noch an der Provinzial-Landstraße, der damaligen Mülheim-Wipperfürther Landstraße, der heutigen Bergisch Gladbacher Straße. Das Haus steht heute selbstverständlich unter Denkmalschutz. Die Zustellung der Post erfolgte zweimal in der Woche und am Sonntagvormittag. Der Landbriefträger schaffte bis zu 20 Kilometer täglich. 1883 wurde die Agentur durch eine Fernsprechbetriebsstelle erweitert und um 1900 der Postverkehr mit seinen weit auseinanderliegenden Bereichen durch die Einsatz von drei Fahrrädern wesentlich beschleunigt. Am 01.04.1908 wurde die Agentur in ein Postamt III. Klasse umgewandelt und in einen Neubau mit Dienstwohnung für den Postvorsteher nahe dem Dellbrücker Bahnhof verlegt. Hier überdauerte sie, bis sie dann 1988 in der Nähe des heutigen Marktplatzes "An der Kemperwiese" in einem Neubau untergebracht und auf den modernsten Stand erweitert wurde. Erst im November 1997 wurde sie wiederum umgebaut. Ein neues Zeitalter der Post wird eingeläutet. Dellbrücks Post wird zu einer Post-Plus Filiale, einer Post, in der auch ein Verkaufsshop integriert ist.

Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung bestand vor allem darin, daß viele Industrieunternehmen ihren Betrieb nach Dellbrück verlagerten, weil hier, bedingt durch den Sandboden, preiswerter Baugrund angeboten wurde. Die Betriebe bevorzugten möglichst die Bahnhofsnähe.

So seien unter anderem genannt: Die Salpeterfabrik Traine & Hellmers (1875), die Farbenwerke Wagner (1897), die Firma Möhl aus Mülheim (1900) und die Firma Walther aus Kalk (1904). Weitere Firmen ließen sich hier nieder. Die bedeutendste dürfte wohl die Firma "The Radium Rubber" gewesen sein. Begonnen hat das Unternehmen in der alten Gräfenmühle, in der zuvor die Fahrradfabrik Lennartz untergebracht war.

Mit dem Anwachsen der Industrie gab es nicht nur einen wirtschaftlichen Aufschwung, auch die Anzahl der Bewohner stieg rapide. Im Jahre 1890 waren es in den vier Ortschaften Dellbrück, Hagedorn, Strunden und Thurn 1.291. Zehn Jahre später hatte sich die Zahl schon mehr als verdoppelt auf 2.833. Im Jahre 1905 erhielten die vier erwähnten Ortskerne, nach mehreren Debatten im damaligen Gemeinderat, den einheitlichen Namen Dellbrück. Im Jahre 1910 waren es bereits 5.134 Einwohner die hier gezählt wurden. Wohnhäuser, Geschäftshäuser und Villen gaben dem kleinen Landort Dellbrück bald einen leicht städtischen Charakter.

Durch den wirtschaftlichen Aufschwung beschlossen weitblickende Dellbrücker Bürger am 13. Dezember 1896, eine Spar- und Darlehnskasse zu gründen, die auf genossenschaftlicher Basis fungierte. Diese Bank fand bei allen Bürgern Beifall und Unterstützung. Als erster Rechner wurde Herr Heinrich Diefenbach bestellt. Angefangen wurde in einem kleinen Tabakladen im Hause Diefenbach, Ecke Ottilienstraße/Dellbrücker Hauptstraße. Als Büroeinrichtung diente ein Geldschrank und ein Stehpult, der jährliche Umsatz betrug etwa 200.000 Goldmark. Bald hatte man eine eigene Geschäftsstelle. Im Jahre 1921, anläßlich des 25jährigen Bestehens, wurde der Name in "Dellbrücker Volksbank" umgeändert. Das gegenseitige Vertrauen der Bank zum Kunden und umgekehrt ließ viele kleine Betriebe anwachsen, andererseits wurde dadurch auch die Bank gestärkt, so daß selbst die Inflation im Jahre 1923, als nur noch mit Millionen und Billionen gerechnet wurde, sowie die Kriegsjahre 1939-1945 und die Nachkriegszeit bis zur Währungsreform 1948, bald überwunden wurden. Zur Entwicklung und zum Aufbau unseres Ortes Dellbrück hat die "Dellbrücker Volksbank" ohne Zweifel Wesentliches beigetragen. Im Jahre 1973 und zuletzt 1993 entstand die "Dellbrücker Volksbank" auf der Dellbrücker Hauptstraße in einem hochmodernen Neubau in neuem Glanz.

Am 24. Juli 1906 fanden erste Probefahrten mit der "Elektrischen" von Köln über Holweide nach Bergisch Gladbach statt. Zum nächsten Winter lieferte das Elektrizitätswerk "Berggeist" den Strom für die privaten Haushalte Dellbrücks.

Mit dem Anwachsen der Einwohnerzahlen, es waren trotz Kriegsverlusten im Jahre 1919 noch 6.774 Einwohner, wuchs auch die Wohnungsnot. So blieb es nicht aus, daß noch im selben Jahr eine Wohnungsgenossenschaft gegründet wurde. Ihre Siedlungsbauten gaben dem Ort einen besonderen Wohncharakter, der sich sehr zum Wohle der Bürgerschaft herausstellte. Im Jahre 1942 vereinigte man sich mit der Mülheimer Genossenschaft und führte seit der Zeit den Namen "Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft e.V. rrh."

Nach der Inflation 1923 und der zunächst neuen Währung 1924, gab es selbstverständlich wieder einen neuen Aufschwung. Dies brachte es mit sich, daß am 4. Juni 1924 im Hause Cornely, auf der Dellbrücker Hauptstraße, eine zweite Bank ihre Geschäfte in Dellbrück aufnahm. Es handelte sich hierbei um die Zweigstelle 16 der Stadtsparkasse Köln. Am 1. Februar zog man nach "gegenüber", doch auch diese Räumlichkeit erwies sich in der Nachkriegszeit auf die Dauer als zu klein und so errichtete man ein eigenes Gebäude an der Ecke Dellbrücker Hauptstraße/Von-Quadt-Straße und eröffnete im September 1956 eine neue moderne Geschäftsstele. Diese Geschäftsstelle wurde bis heute in Abständen mehrmals umgebaut und modernisiert, um den sich permanent ändernden Geschäftsinteressen und Kundenwünschen gerecht zu werden. Im anschließenden Hause in der Von-Quadt-Straße wurde ein Beratungszentrum für Privatkunden, Baufinanzierungs- und Wertpapierberatung eingerichtet.

Zusammengefaßt finden wir heute mitten in unserem Ortskern auf der Dellbrücker Hauptstraße vier Banken. Die bereits erwähnte älteste Bank in unserem Ort, die "Dellbrücker Volksbank" e. G., die B>"Zweigstelle 16 der Stadtsparkasse Köln", die "Deutsche Bank", Ecke Im Riephagen, und die "Dresdner Bank" Ecke Von-Quadt-Straße, im Gebäude des ehemaligen, unvergessenen katholischen Gesellenhauses.

Nun noch einmal ein Blick zurück auf Dellbrücks Industrie.

Was aus dieser einstigen so stolzen Industrie Dellbrücks geworden ist, sehen wir heute. Die Salpeterfabrik Traine & Hellmers, und die Farbenfabrik Wagner gibt es nicht mehr. Von der einst so stolzen Fabrik Walther & Cie, die einmal in ihren Glanzzeiten ca. 1.800 Personen beschäftigte, und mit ihren Produkten Weltruhm genoß, ist nur noch ein Rest von ca. 80 Beschäftigten übriggeblieben. Die Firma Möhl, die unter anderem feuerfeste Steine fertigte, schloß ebenfalls ihre Pforten. Wie vorab schon einmal erwähnt, stellten auch die Gummiwerke Radium, gelegen an der Hatzfeldstraße, ihre Fertigung in Dellbrück ein und schlossen im Sommer 1978 für immer ihre Tore.

Andere unzählige Kleinbetriebe, vor allem im Dienstleistungssektor entstanden, verhalfen dem Ort weiterhin zum Aufschwung. Dort, wo einst Fabriken standen, wuchsen Wohnanlagen und Kleingewerbebetriebe. Das wohl treffendste Beispiel hierfür ist das Gelände der ehemaligen Firma Radium, umrahmt im Norden von der Hatzfeldstraße, im Osten von der Mielenforsterstraße und im Westen vom Grafenmühlenweg.

Überall wurden im Laufe der Jahrzehnte Baulücken geschlossen und Freiflächen bebaut. Unser Ort wuchs und wächst weiterhin rasant und manchmal beängstigend. Betrachten wir nur die neuerliche, fast fertige, und doch noch immer wachsende Baustelle im Südwesten Dellbrücks, westlich des Mauspfades, schräg gegenüber des altehrwürdigen Hauses "Iddelsfeld". Ob solch eine gezielte Ballung von Wohnraum bei dieser fragwürdigen Architektur notwendig war und ist, möchte ich in den Raum stellen.

Bei dieser stets wachsenden Bevölkerungsdichte und der damit verbundenen Mobilität wurde auch der Ruf nach Naherholung immer größer und somit ist auch auf diesem Gebiet einiges geschehen, betrachten wir nur die ehemaligen Kiesgruben im Norden Dellbrücks.

Ein Wort noch zur Mobilität.

Den neuen S - Bahnhof im Norden Dellbrücks habe ich bereits erwähnt. Was aus unserer guten alten "Elektrischen" geworden ist, sehen wir im Süden der Dellbrücker Hauptstraße, unmittelbar an St. Josef. Wo einst eine verträumte Kapelle ihre Geburtsstunde erlebte, ist heute ein Verkehrsknotenpunkt des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Stadtbahnlinien 3 und 15 verkehren meist im 10 Minuten-Takt auf einem Gleis. Die Linie 3 verbindet uns über Buchforst, Deutz, Köln mit Bocklemünd. Die Linie 15 verbindet Dellbrück über Mülheim, die Kölner Ringe bis nach Rodenkirchen. Um den Knotenpunkt zu perfektionieren, kommen noch drei Busverbindungen hinzu. Einmal die Linie 154, die die Verbindung von Dünnwald im Norden, über Dellbrück bis nach Porz im Süden, aufrechterhält. Zum anderen, die beiden Linien 435 und 436, welche die Verbindungen nach Bergisch Gladbach herstellen. Die eine über den S - Bahnhof Dellbrück, die Bergisch Gladbacher Straße weiter über Hand, die andere über Strunden und Gierath nach Bergisch Gladbach. Nicht jeder Kölner Vorort ist verkehrstechnisch nahezu so perfekt angebunden wie Dellbrück.

Die Endstation Thielenbruch, ebenfalls ausgerüstet mit moderner Park & Ride Anlage, die gleichzeitig viele Jahre ein Betriebshof der Kölner Verkehrsbetriebe war, wurde umgebaut. Mit Fertigstellung des Betriebsbahnhofes Merheim wurde der Betriebshof Thielenbruch als solcher geschlossen. Ein neues Kleinod entstand in unserer Heimat! Dellbrück verfügt nun in Thielenbruch seit dem 14. September 1997 über ein Museum, ein Straßenbahnmuseum im ehemaligen Betriebshof zu Thielenbruch. Dieses Museum wird den sowieso vorhandenen Naherholungscharakter von Thielenbruch sicherlich bereichern.

Aber auch die Umfunktionierung der ehemaligen Kaserne an der Bergisch Gladbacher Straße, die nach dem 2. Weltkrieg von unseren Natoverbündeten, den belgischen Streitkräften, genutzt wurde, wird eine neue Funktion übernehmen. Zur Zeit erfährt sie eine Generalrenovierung und wird zum Teil umgebaut. Freiwerdendes Gelände wird der Bebauung von Wohneinheiten und Kleingewerbebetrieben zu Gute kommen.

Zum guten Schluß ist zu bemerken, daß aus den ehemaligen vier verträumten Ortschaften Dellbrück, Thurn, Strunden und Hagedorn über die Jahrzehnte hinaus eine solide kleine Vorstadt von Köln gewachsen ist, die sich in keiner Hinsicht zu verstecken braucht und auf die wir, "die Dellbrücker", durchaus stolz sein können. Mittlerweile zählen wir: (Stand 31.12.2010) 21.216 Einwohner.

Heimatverein "Ahl Kohgasser" e.V. Köln-Dellbrück gegr. 1948